Sonntag, 20. Januar 2019

Sonntag, 20.01. - 375 Kilometer

Sonntag, 20.01. - 375 Kilometer
Beim Frühstück gibt es Toast mit Rosinen. Nicht übel. Kaffee gibt es leider nur löslichen. Daher muss ich auch im 11, nach 1 1/2 Stunden Fahrt, meinen ersten Halt machen. Cappuccino schmeckt hier fast überall Top und wird von Hand gemacht. :-)
Heute geht es etwas kurvig über Umwege zu den Cradle Mountans.
Es kühlt auch deutlich ab. War es noch lt. Anzeige 23 Grad zum Start, ging es bis 14 runter. 
Es geht weiter und immer .....öhm. Reserve. Hatte ich schon erwähnt, dass die Tankanzeige defekt ist? Irgendwann springt die Lampe an und das Ding behauptet, die Restkilometer seien jetzt 0. Die Anzeige klettert mit den Kilometern. Lt. Verleiher kann die Maschine bis zu 350. Ich gehe von 320 aus. Nach einer Tankstelle gucke ich bei bzw. ab 250. Heute morgen hatte ich noch mal vollgetankt. 260 auf dem Tacho und bis Zeenan sind es etwas über 20. Wird schon schiefgehen. Augen zu und durch - und was bleibt mir auch sonst an Alternative?
Es ist Sonntag (wieder). es is wieder diese Region. Und wieder gibt es nur eine Tankstelle ohne Service und mit Kreditkarte. Und auch diesmal (wie vor drei Jahren!) funktioniert es nicht. auh weh!
Mutig geht es weitere 40 Kilometer bis Strahan, wo ich endlich tanken kann. 14,4 Liter. Der Tank dürfte 15 haben ...... puhu!
In Strahan prüfe ich, ob ich in das gleiche Hotel gehen kann wie damals, entscheide mich dann aber fürs weiter fahren. Da nehme ich lieber was günstigeres und verfutter die Differenz.
Jetzt bin ich in Queenstown. Entgegen der gleichnamigen Stadt in NZ ist hier allerdings tote Hose. Die Stadt war aufgrund einer Mine entstanden und es gibt einen historischen Zug nach Strahan. Das zieht dann doch die Touris an. Aber wohl nicht heute. Allerdings ist der Dinner - Bereich des Hotels am Abend dann doch gut besucht.












Samstag, 19. Januar 2019

Samstag, 19.01.2019

Samstag, 19.01.
Heute komme ich bei über 25 Grad auf 390 Kilometer.
Um 17:30 Uhr bin ich dann in Deloraine, wo ein neuer Rekord gebrochen wird. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, jemals ein so kleines Zimmee gehabt zu habe, in dem gerade das Bett passt und in Bettlönge noch mal vielleicht 50 Zentimeter Platz ist. Bin aber froh, überhaupt unterzukommen und bei meinen Übernachtungsplätzen ja meistens genügsam. 
Das Zimmer gibt es für 65 Dollar und es ist sogar ein continental Frühstück dabei (das ist im Regelfall Müsli, Toast und Kaffee).
Beim Frühstück heute morgen gab es zusätzlich gebratenen Schinken, Rührei, (Tomate), Wurst und Pilze vom Buffet. Das Rührei war okay, der Rest: naja. Ich hoffe ja immer noch darauf, in den nächsten Tagen ein ordentliches B&B zu finden.......
Heute ging es zum Teil entlang der Ostküste - mit einem kurvigen Abstecher über den elephant pass. Dann geht es noch mal über einen Abstecher zu Traumstränden endlich in Richtung Westen. In Launceston war ich oft genug und umfahre es daher weiträumig. 

Am späten Nachmittag gibt es noch mal einen kleinen Rundgang, bevor ich mich dann im Pup des Hotels ans Abendessen mache: Wallaby Burger (jaja - die sind süß / gibt hier aber zu viele - die gelten als Plage).

Freitag, 18. Januar 2019

17.01./18.01. - Motorradtour startet

17.01. Motorradtour startet
Am Morgen bin ich erst mal etwas busy. Auto volltanken und abgeben.. Taschen packen und die große Tasche im Hotel lassen. Mit dem Auto transportiere ich alles für die Tour zum Verleiher, bevor ich es abgebe. Praktisch, denn ich habe ja meine komplette Ausrüstung (Kleidung und Helm) dabei. 
Bestellt habe ich eine Honda CB500. Die hatte aber die Tage einen Crash und mir wird die freigewordene BMW 700 GS zum gleichen Preis angeboten. Das ist top. Ich fahre die BMW 800 ST und freue mich, mal das Schwestermotorrad zu fahren. Mit einpacken und allem wird es 12 Uhr bis zum Start. 
Ich habe Empfehlungen bekommen und außerdem ein Navi am Bike, in dem einige Routen vorbereitet sind (ein Navi gab es bei der CB 500 nicht). Somit kann ich einige dieser Routen fahren und bei Bedarf meine vorbereiteten.
Am Morgen hat es übrigens geregnet, ich fahre dann allerdings wieder im Trockenen los. Es geht die vorbereitete Tour ‚Far South Hobart‘ bis Southport, die zu großen Teilen meiner als Abschluß geplanten Tour (falls noch Zeit ist) entspricht. 
Ein kleines Stück gerate ich dabei auf Gravel Road. Naja. Macht mir auch mit einer GS nicht wirklich Spaß.
Im gesamten ist die Strecke recht kurvenreich und bietet tolle Ausblicke. Die Region scheint auch recht beliebt zu sein. Jedenfalls bekomme ich, auch auf einem Zeltplatz, keine Unterkunft. Um 20:30 Uhr bin ich dann Nach 341 Kilometern in einem Hotel mit Pup (oder anders rum) am Sandy Bay in Hobart (130$). Kurz vorm schließen. puhu. 
Aber diesbezüglich bin ich ja häufig ein wenig crazy unterwegs.

Am zweiten Tag, also Freitag, den 18.01.2019, gehe ich zunächst mal in der Bäckerei gegenüber frühstücken. Dann geht es um 10:00 Uhr los. 
Durch Hobart nach Richmond, dann zur Küste und entlang der Küste kurz in den Freycinet Nationalpark und weiter bis Bicheno, wo der Track am Beachfront Hotel endet, wo ich dann um 17 Uhr auch tatsächlich ein Zimmer bekomme (110). Hier kann ich sogar ein Frühstück mitbuchen (20). 
Nun geht es noch mal zu Fuß los (am Ende auch schon wieder 5 Kilometer) und unterwegs gibt es noch mal Fisch (Variationen) mit Pommes. Sowas gibt es bei uns in der Form nicht (also in meiner Region). 

Für den Abend entscheide ich mich, eine Flasche Wein zu kaufen und den Abend auf dem Zimmer zu verbringen. 







Mittwoch, 16. Januar 2019

13.01. -16.01. Three Capes Track

13.01. -16.01. Three Capes Track
Am 13.01. geht es um 14:30 los. Da ich so nah bin und somit Zeit habe, gehe ich noch mal (wie vor drei Jahren) in den ‚Tasmanian Devil Unzoo‘. Dort gibt es noch mal ‚Show‘ beim Füttern der Devil und ich kann Känguruhs füttern und streicheln. Great!
Am Mittag bin ich dann in Port Arthur, wo ich eine Kleinigkeit esse, Kaffee trinke und meinen vorbereiteten Blog hochladen.
Dann startet die einstündige Bootsfahrt (Rundtour), die am Beach und somit dem Start der Wanderung endet. Heute geht es etwas über vier Kilometer komfortable, einfache Wege (alles Granulat oder Boardwalk -also Bretter) entlang der Küste zur Hütte. Übrigens bei Sonnenschein und über 25 Grad. 
In den Hütten gibt es kleine Zimmer mit Hochbetten und Matratzen. Die Räume sind fest zugewiesen. Ich lande in einem Vierer -Zimmer. 
um 18 Uhr gibt es ein Briefing durch den Ranger. Das wird dann auch jeden Tag so sein. Im Regelfall geht es um die Umgebung und um die Strecke für den nächsten Tag. Heute erfahren wir, dass der Track bzw. Hütten und Organisation den ‚Great Walks‘ in Neuseeland nachempfunden sind. 

Am Montag, den 14.01., ist die Nacht um 7 vorbei. Die Matratze hat sich als recht komfortable erwiesen. Ein aufblasbares Kopfkissen habe ich dabei. 
Es geht heute knappe 11 Kilometer von der ‚Surveyors‘ Hut zur ‚Munro‘ Hut. Es ist ein warmer und wolkenfreier Tag. Teilweise geht es durch Eukalyptus Wälder und Buschland. Die Küste ist fast immer zu sehen. Da ich schon um 12 an der Hütte bin, wander ich mit meinem Day Pack bereits die Hauptetappe des nächsten Tages. Die geht von der ‚Munro‘ Hut zum ‚Cape Pillar‘ und zurück. 16 Kilometer. Die Hälfte des Weges ist Boardwalk, dann geht es knackig auf-und ab bis zum letzten Punkt. Die Ausblicke auf Tasmanian Island mit Leuchtturm und entlang der Küste sind fantastisch. 
Zurück gibt es nette Gespräche, das Briefing und mein einfaches, aber gutes Abendessen. 
Meine Challenge bei der ganzen Angelegenheit sind nach wie vor die nächtlichen Toilettengänge. Hier fast 300 Meter. 
Diese Nacht gibt es allerdings als ‚Entschädigung‘ nicht nur einen tollen Sternenhimmel, sondern auch mein erstes ‚Wildlife‘ - Possum zu sehen. 

Am dritten Tag, Dienstag, den 15.01., geht es um 08:30 Uhr los zur 3,5 Kilometer entfernten ‚Retakunna’ Hütte. Tag done. .......
nö - natürlich nicht. 
Gestern hatte ich schon mit dem Ranger gesprochen und darüber informiert, was ich vorhabe. Jetzt spreche ich mit der Rangerin hier, packe mein Daypack, filter mein Wasser für den Tag (2 1/2 Liter) und laufe die 16,5 Kilometer, die offiziell dem Tag 4 entsprechen. Es geht jede Menge Stufen rauf und runter durch Regenwald, um dann wieder dem Cliff entlang zu gehen . Dabei gibt s noch mal tolle Ausblicke auf Cape Pillar, Tasmanian Island mit Leuchtturm und Cape Hauy. Als Abstecher gehe ich den ‚2 hour return‘ way zu Cape Hauy. Das geht recht knackig runter, rauf und noch mal runter und rauf. Die Ausblicke zwischendurch und am lookout vom Cape sind durchaus lohnenswert. 
Es dauer eine weitere Stunde bis zur ‚Fortescue Bay‘. Der offizielle Endpunkt -ein toller Strand. Aber ich muss ja wieder zur Hütte, nicht wahr?
Dafür nutze ich den alten ‚Cape Pillar‘ Track, der weitere 9 Kilometer aufs Tagestacho bringt. Puh - da sind dann doch meine Beine müde. 
Mittlerweile weiß hier jeder, was ich getan habe (crazy) und so gibt es einige interessante Gespräche bzw. Interwiews. Auch, weil einige überlegen, den nächsten Tag abzukürzen und wissen wollen, wie der Weg ist.
(einfacher, da weniger Steigungen, aber ganz anders - natürlicher -somit wiederum für einige nicht so easy).

Am letzten Tag, Mittwoch, den 16.01., nehme ich um 09:15 Uhr den Short Cut und bin somit um 11:15 nach 9 Kilometern am Ziel. Am Abend habe ich meinen Shuttle auf den früheren um 14:30 Uhr statt 16 Uhr umgebucht. 
Ich watschelte ein wenig am Strand entlang. Dabei frieren mir fast die Füße ab. Die Australier, die später kommen, gehen ganz ins Wasser. Bibber. Aber das kenne ich ja schon von früher.
Heute morgen dürfte übrigens keiner vor 7 geben. Gestern Abend und die Nacht gab es Blitzlichtgewitter ohne Regen. Zunächst mal wurde die Region mit dem Hubschrauber abgeflogen, um sicher zu gehen dass nirgendwo ein Brand entstanden ist. Dann gab es noch das Announcement, dass der Shuttle um 14:30 Uhr auf 15:00 Uhr verschoben wurde. 
davon wusste der Fahrer nichts. auch hatte er nicht abgehakt, wer überhaupt im Bus war. Somit gab es also keinen ‚Check out‘ und die Organisatoren werden nicht wissen, ob jemand auf der Strecke geblieben ist. Das würde unterwegs durch Anwesenheitslisten in jeder Hütte überprüft. An der Stelle also für heute einen Minuspunkt in der Organisation. Wie ich erfahren habe, gibt es auch drei beteiligte ‚Unternehmen‘. Das Goverment als Gesamtverantwortlicher und für die Hütten (Ranger), das Unternehmen, dass Boot- und Bus-Shuttle macht und an der Historic Site Port Arthur der Check-In.
Im Anschluss trinke ich dort noch mal einen Kaffee bei einem Schokokuchen und fahre dann nach Hobart zum gebuchten Hotel. 
























Samstag, 12. Januar 2019

10.01. - 12.01. Car Travelling
























10.01. - 12.01.
Die letzten Tage waren ziemlich anstrengend - und supertoll / möchte nichts davon missen. 
Nichts geplant. Am Morgen des 10.01. frühstücke ich erst mal im Kaffee ‚nebenan‘. Dabei gucke ich mir die grobe Karte von Tasmanien an und suche mir eine Strecke aus, wo gravel road dabei ist. Das war damals immer so gruselig, wo ich hunderte Kilometer mir einem normalen Kleinwagen solche Straßen geschlichen bin. Auf Tasmanien gibt es davon nicht so viele, aber eben doch ein paar. Als ich den bestellten Wagen abgeholt habe, gab es diesen nicht und ich wurde gefragt, ob ich einen kleineren oder einen größeren haben will. Tja, nun habe ich einen größeren - und der kann 4WD - cool!

Da ich mich für die Grobplanung der Motorradtour mit den Entfernungen beschäftigt habe, habe ich eine Vorstellung davon, dass ich mir hier so einiges vornehme. Naja - klaro mache ich es trotzdem. 

So geht es von Launceston überwiegend über Nebenstraßen zur Westküste. Im Grunde ist der Plan, dann immer, zumindest in Küstennähe, entlang der Küste zu fahren. Westküste nach Norden, dann Nordküste und im Osten wieder runter. Dürften etwas über tausend in drei Tagen sein. Da ich vom Verleiher nur eine grobe Übersichtskarte bekommen habe, kaufe ich schnell noch eine Karte von Tasmanien. 

Um 17 Uhr erreiche ich, nach einigen Kilometern gravel road, das erste Ziel. Unterkunft gibt es da leider nicht und ich muss weiter. Da ich leider kein self contained Wohnmobil fahre, kann ich auch nicht da Halt machen, wo sich so einige hinstellen: einfach irgendwo. Es geht noch über hundert Kilometer kurvige Gravel road über ‚breath-taking‘ Landschaften und Aussichten weiter. Der Wahnsinn. Tolle und richtige Entscheidung. 
Oft kann ich auch die erlaubten 80 KmH fahren. Macht mit dem Auto richtig Spaß und ich werde nicht durchgeschüttelt. Um 20 Uhr bin ich in der Zivilisation und einer Touri Gegend. Auf dem Zeltplatz kann ich mich selbst registrieren und zahlen und kann nach dem Zeltaufbau noch einen tollen Sonnenuntergang sehen (dafür musste ich ein paar Meter laufen - Zeltplatz ist leider nicht am Wasser).
380 Kilometer

Am zweiten Tag geht es, zunächst bei Sonnenschein, später bewölkt, weiter. 
Den ganzen Tag tatsächlich mit vielen Aussichten auf das Meer. Zwischendurch mache in ein paar kleine ‚Walks‘. 
Diesmal habe ich um 18 Uhr meine Unterkunft. Da ich nicht lange suchen will wieder ein Zeltplatz.
ca. 350 Kilometer.

Am dritten Tag komme ich auf 470 Kilometer. 
In der Nacht und am Morgen hat es geregnet. Über den Tag bleibt es trocken und lt. Autoanzeige etwas über 20 Grad. 
Es geht noch einige Male über gravel road und ich sehe das den ganzen Tag das Meer. Schöne, kurvige Strecken mit tollen Aussichten. 
Kurze Abstecher und kleine Walks habe ich natürlich schon eingebaut.
So habe ich nun auch von dieser Ecke Tasmaniens einen Eindruck gewonnen. 
Das was ich in drei Tagen gemacht habe eignet sich gut für eine Tour von. mindestens einer Woche. Dann mit Rast und Wanderungen. 
An einigen Stellen war ich etwas überrascht, dass plötzlich gravel road kommt. Da muss ich nächste Woche aufpassen. Mit dem Motorrad möchte ich diese Straßen nicht fahren. 
Kurz vor Port Arthur habe ich ein Zimmer bekommen.

Hier kann ich mein ganzes Hab und Gut ausbreiten und packen. Einmal den Rucksack für die Wanderung ab morgen, aber auch meine Tasche. Direkt nach der Wanderung geht es nach Hobart (Unterkunft von zu Hause gebucht), wo ich einen Tag später das Auto gegen ein Motorrad tausche.